Bin ich blind oder Google? Oder gibt es tatsächlich kein gut gepflegtes und besuchtes deutschsprachiges Astronomie-Blog? Man ist ja fast versucht, eines aufzumachen …
Nachtrag: astroblog.de für zu einer Astrologie-Seite. Arghhh!

Ein reines Metablog
Bin ich blind oder Google? Oder gibt es tatsächlich kein gut gepflegtes und besuchtes deutschsprachiges Astronomie-Blog? Man ist ja fast versucht, eines aufzumachen …
Nachtrag: astroblog.de für zu einer Astrologie-Seite. Arghhh!
Wie angekündigt gibt es nächstes Jahr eine Fortsetzung, ich weiß aber noch nicht, ob ich wieder aus Schweden kommen kann (und will). Das diesjährige Treffen im frühsommerlichen Berlin war aber schon sehr nett und ich hänge sogar noch im IRC-Kanal (#republica auf Freenode) herum.
Bin ich der einzige, der die Schreibweise re:publica’08 (Kleinschreibung; Doppelpunkt statt Bindestrich, um auf den Ursprung des Worts hinzuweisen; Apostroph statt Leerzeichen bzw. weglassen desselben) ein wenig albern findet? Hauptsache nicht Standard? Warum nicht gleich Leet?
Normalerweise bin ich ja recht flott, alle meine Blogs auf die jeweils neueste Version von Wordpress zu bringen. Als neulich 2.3 veröffentlicht wurde, habe ich es mir aber verkniffen und zwar vor allem, weil ich auf ein Plugin gewartet habe, das die Handhabung der neuen eingebauten Schlagworte (tags) erleichtert, indem es unter anderem beim Schreiben von neuen Beiträgen die schon existierenden Tags anzeigt und per Klick hinzufügen lässt.
Jetzt gibt es so ein Plugin: Simple Tags.
Und weil auch gleich noch WP 2.3.1 herauskam, habe ich mir immerhin ein Upgrade erspart. Trotzdem dauert sowas mit gleichzeitigen Upgrade des Layouts und diverser Plugins immer etwas länger, als man sich das gedacht hat. Ich spiele ja mit dem Gedanken, alle Blogs auf Subversion umzustellen, denn hier im BlogBlog habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen damit gemacht.
Ich bin – außer mich selbst – nicht selten auch versucht, Blogbeiträge anderer in den Kommentaren zu korrigieren, vor allem wenn Grammatikfehler im Text sind.
Die Motivation ist dabei eher nicht Besserwisserei, sondern Fremdschämen. Ich will es dem Schreiber am liebsten ersparen, dass noch mehr Leute den Fehler lesen und deshalb schlecht von ihm denken. Genau deshalb sind mir offensichtliche Tippfehler egal, das kann passieren. Aber Fehler wie das und dass zu verwechseln oder andere wirkliche Denkfehler in Satzbau und Grammatik bin ich geneigt zu kommentieren.
Trotzdem tu’ ich es meist nicht, aus (falscher?) Höflichkeit oder weil man eben doch unweigerlich als Besserwisser rüberkommt. Ich sollte aber wohl trotzdem, denn ich selbst freue mich, wenn ich auf einen peinlichen Fehler hingewiesen werde. Dann ist er nämlich weg.
Dieser kleine Text hat einen konkreten Anlass.
Der AK Vorratsspeicherung, dessen Banner oben rechts in der Ecke dieser Seite klebt, hat eine neue Aktion: Wir speichern nicht.
Es geht darum, Webseitenbetreiber zu überzeugen, nicht die IP-Adressen zu speichern, anhand derer im Prinzip jeder Besucher einer Seite identifizierbar ist. Die Argumente dafür sind zahlreich und schließlich ist es nur vernünftig, bei sich selbst anzufangen, wenn man generell gegen ein permanent überwachtes Internet ist.
Zwei Punkte werden jedoch verhindern, dass viele Blogs das von der Aktion vergebene Gütesiegel anstreben werden. Zum einen binden Blogger gern alle möglichen kleinen Applets, Grafiken oder Buttons von externen Diensten ein und betreiben Besucherdatenweitwurf. Das gleiche gilt für YouTube-Videos und Google-Anzeigen, mit denen auch ich “sündige”. Auch lobenswerte Aktionen wie diese fallen raus, weil der Banner extern nachgeladen wird. Das gilt sogar im Prinzip für die ausklappende Ecke des AK-Vorrat; weil deren Seite jedoch selbst nicht speichert, geht das wohl in Ordnung.
Vieles davon kann man richtig machen, indem man die Dateien auf der eigenen Seite vorhält, anstatt sie bei jedem Zugriff nachladen zu lassen, andererseits ist es zum Beispiel sinnvoll, dass der AK Vorrat die Grafik der Ecke austauschen kann, um auf aktuelle Demos oder Aktionen hinzuweisen. Bei Videos kann man statt des fertigen Kodschnipsels einen Screenshot machen, den in den Beitrag einbauen und davon auf die externe Seite mit dem Video verlinken. Das erfordert aber jedes Mal mehr Arbeit und ein ständiges Bewusstsein der Problematik.
Zum anderen lieben Blogger ihre Zugriffsstatistik. Es ist interessant, zu wissen, wo die eigenen Leser herkommen, wieviele es sind, welche Seiten sie sich ansehen usw. Wenn man, wie vorgeschlagen in seinem Webserver mod-ipremove aktiviert, stehen nicht nur keine IP-Adressen mehr in den Logs, sondern Webanwendungen wie Wordpress bekommen sie auch nicht mehr mit. Das betrifft unter anderem die Kommentare. Die Referrer, also Information über die Seite, von der Besucher auf die eigene kommen, bleiben zwar in den Logs erhalten, aber es können keine “Sitzungen” mehr analysiert werden, das heißt man weiß nicht mehr welcher Besucher zuerst auf welche Seite ging und dann weiter auf eine andere. Die Anzahl der unterschiedlichen Besucher pro Tag wird auch nutzlos.
Man gibt also das Wissen über seine Leser auf (externe Statistik-Anwendungen verbieten sich ja sowieso, s.o.). Es mag einem Außenstehenden seltsam erscheinen, aber Blogger (und Webseitenbetreiber generell) legen mehr Wert auf diese Zahlen, als sie gern zugeben. Neugier und Narzissmus geben sich da wohl die Hand und ich schließe mich da gar nicht aus. Nichtsdestotrotz läuft seit gestern mod-ipremove im Webserver, der alle meine Seiten (siehe Sidebar) ausliefert.
Da ich das Einbinden externer Information schon immer vermieden habe, sollten alle Seiten den Anforderungen des “Gütesiegels” von wirspeichernnicht.de genügen. Ausnahmen sind wie gesagt die gelegentlichen Videos und die Werbung auf fiket.de.
Mir doch egal wer ihr alle seid!
Was passiert einem Blogger, wenn er Kommentare moderiert, auf Reisen geht und sie deswegen erst spät freigibt? Er bekommt 50 mal die gleiche Berichtigung zur Unterschrift eines Bildes...
Eine nette kleine Liste mit Blog-Klischees bzw. -sünden ist das da. Den Punkten 1, 3, 4, 7, 8, 9, 11 und 13 stimme ich ohne Weiteres zu. Viele davon sieht man in der Tat oft.
Nach #2 habe ich mich wohl auch nicht “schuldig” gemacht. Bilder kommen nur in den Text, wenn sie relevant sind. #5 breche ich – alle Blogs, die ich lese, werden verlinkt, schließlich habe ich das eben erst automatisiert. Bei #6 war ich lange Zeit dem Klischee “aufgesessen”, bis ich es selbst so hässlich fand, dass ich die Variation der Textgröße in der Tag-Cloud auf Fiket stark zurückgeschraubt habe.
Der zehnte Punkt (“übers Bloggen bloggen”) ist interessant, weil ich sowohl zustimme als auch dagegen bin. Meta-Inhalte haben in meinen anderen Blogs nichts verloren, deshalb gibt es eigens dieses Blog, um dem Drang nachzugeben. Top-Listen (#12) finde ich nicht schlimm, aber ich habe wohl noch nie eine selbst geschrieben. Vielleicht sollte ich ja einmal…
(via)
Chr!s meint, ich solle mich doch mal zum Simpson machen. Voilà!
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Der Film ist übrigens gut, aber nicht so gut, dass weiter für ihn Marketing betreibe und das Stöckchen weiterwerfe. Es greife zu, wer will.
Manchmal will man längere Artikel nicht ganz auf der Startseite seines Blogs haben, sondern nur den ersten Teil. Bei Wordpress funktioniert dieser Mechanismus mit < ! - - m o r e - - > (ohne Leerzeichen), das auf der Startseite durch einen Text mit Link auf den vollen Artikel ersetzt wird. Was dieser Text ist, kann man anpassen.
Nun die Frage: Hat es irgendjemand geschafft, eine sprachlich saubere Lösung dafür zu finden? Sie sollte zum einen nach einen kurzen (Halb-)Satz passen, in dem man darauf hinweisen kann, was noch alles kommt. Und zum anderen ohne Hässlichkeiten wie “nach dem Klick” auskommen.
Auf Fiket habe ich “Weiterlesen »” als Linktext. Das kann alleine nach einem fertigen Satz stehen; es böte sich auch die Formulierung “Für bla bla bitte weiterlesen” an (mit dem Link auf dem letzten Wort), aber da der Linktext in der Vollansicht des Artikels nicht mehr angezeigt wird, hat man dort dann einen unfertigen Satz stehen.
Gibt es ein Plugin, mit dem man den Mechanismus aufbohren kann? Optimal wäre es, optional in jedem Fall den Linktext angeben zu können.
Nachtrag, 10. Aug. 07: Ich war eben kurz davor, ein entsprechendes Plugin zu schreiben, das einem erlaubt < ! - - more Eigener Linktext - - > zu benutzen. Als ich mir anschaute, wie das Zusammenspiel der diesbezüglichen Funktionen und Parameter in Wordpress eigentlich funktioniert, kam ich zu dem Schluss, dass man mit einem Filter nicht viel weiter kommt und eigentlich get_the_content überschreiben müsste, weil da nachgeschaut wird, wo das more steht und entsprechend ersetzt wird. Und was sieht man da (Zeile 86)? Dass der Text nach “more” per RegExp schon abgefangen wird und tatsächlich den bisherigen Linktext ersetzt. Das von mir gewünschte Feature ist also schon implementiert! Sehr schön, aber meines Wissens schlecht dokumentiert. Man würde erwarten, dass das hier steht. Ich habe es mal hier nachgetragen.
Standardformate und offener Quellcode machen es möglich: Die Links in der Seitenleiste werden jetzt automatisch aus der OPML-Datei generiert, die mein Feed-Reader exportiert. Das heißt, dass sich die Blogroll automatisch aktualisiert, wenn ich neue RSS-Feeds abonniere oder alte rauswerfe.
Nachtrag, 9. Aug. 2007: Mit einem quick-and-dirty Skript (Code weiter unten) filtere ich jetzt die OPML-Datei, so dass nur gewisse Ordner angezeigt werden. Eine Variante des oben verlinkten Plugins zeigt dann die Blogroll auf Fiket als geschlossene Ordner an, die erst nach einem Klick aufklappen. (Kann mal bitte jemand kurz testen, ob das Ausklappen auch mit dem Internet Exploder funktioniert?) Die Links sind natürlich trotzdem immer im Quellcode und werden von vorbeikommenden Robotern registriert. Wer ohne JavaScript braust sieht gleich die ganze Liste.
Jetzt noch das Skript: Weiterlesen »
Dieses Blog ist nicht nur meine Schutthalde für meta-content, sondern auch technisches Experimentiertfeld für Upgrades, Plugins und anderen Kram, den ich nicht gleich auf meine anderen Blogs loslassen will. So sind zum Beispiel sowohl das Theme als auch Wordpress selbst hier nicht die stabilen Versionen, sondern die aktuell in Entwicklung befindlichen, die man aus der Versionskontrolle bekommt.
Auffälligste Änderung der nächsten Wordpress-Version 2.3 scheint das Tagging-System zu sein, Verschlagwortung also. Das beliebteste Plugin, das das bisher übernahm, ist der Ultimate Tag Warrior und die Import-Funktion von diesem ins neue Wordpress-System scheint ihren Dienst hier brav getan zu haben. Was es noch nicht zu geben scheint, ist ein Admin-Interface, beispielweise um Schlagworte umzubenennen oder zu löschen. Außerdem hoffe ich, dass es die Möglichkeit geben wird, schon befindliche Tags beim Schreiben eines Beitrags auszuwählen, anstatt wie gerade, nur eine Eingabezeile zu haben, in die man tippen muss.
Dokumentation darüber, wie man die Tags im Theme anzeigen lässt und wie man eine tag-cloud anzeigt, habe ich bisher auch noch nicht gefunden. Es gibt auch eine Routine, mit der man Kategorien in Tags umwandeln kann, und ich frage mich, wie man sich das Zusammenspiel der beiden vorgestellt hat. Sollen etwa die Kategorien ganz durch Tags ersetzt werden?
Es ist sehr nett, auf seinen eigenen Fundus an älteren Blogbeiträgen zurückgreifen zu können und auf diese zu verweisen, wenn man etwas neues zu einem ähnlichen Thema schreibt. Wenn man dann aber liest, was man damals eigentlich geschrieben hat, graust es einem gelegentlich – mir zumindest.
Was tut man? Verbessert man alte Texte nachträglich oder nicht? Inhaltlich wohl eher nicht, schließlich war das geschriebene damals die eigene Ansicht und das Datum bei Artikeln spielt eine wichtige Rolle. Stil-, Rechtschreib- oder sprachliche Fehler bessere ich aber auch noch nachträglich aus, wenn sie mir auffallen.
Wenn man es geschafft hat, eine gewisse Stammleserschaft für sein Blog zu gewinnen und diese die eigenen Beiträge kommentiert, macht bloggen erst richtig Spaß. Es ist unheimlich spannend, die Reaktionen und Meinungen der Leser auf das zu bekommen, was man von sich gibt.
Die Spannung ergibt sich, finde ich, nicht zuletzt daraus, dass es sehr schwer ist, die Reaktion der Leser auf einen gewissen Text vorherzusehen. Artikel, in die mehr Arbeit geflossen ist und mit denen man selbst ganz zufrieden ist, werden oft still akzeptiert, während ein Zweizeiler eine lange Diskussion entfachen kann. Manche Blogger geben offen zu, das auszunutzen und ein Thema nicht selbst zu erschlagen, sondern den Lesern Gelegenheit zu sinnvollem Beitragen zu geben. Das mag und mache ich nicht, wahrscheinlich wegen des Beigeschmacks von Unaufrichtigkeit und Manipulation. Besser alles raushauen, was mir zum Thema einfällt.
Ab und zu wird man enttäuscht und die Kommentare zu einem Text, im dem man nach eigener Einschätzung eine gewagte Meinung vertritt und den man nicht allzu schwer angreifen könnte, bleiben still. Aber das macht nichts, denn der umgekehrte Fall, in dem man unerwartet viel Rückmeldung bekommt, gleicht das mehr als aus.
Private Blogs können unerwartete Auswirkungen haben. Ein junger Ingenieur aus Göteborg bewarb sich auf eine Stelle in einer anderen Stadt, wurde jedoch abgelehnt. In den Papieren die er zurückgeschickt bekam, fand er einen Ausdruck des Blogs seiner Freundin, in dem sie sich geäußert hatte, dass sie nur ungern aus Göteborg wegziehen würde. Es klebte ein Zettel am Ausdruck mit der Aufschrift “Was tun?”.
Dass Arbeitgeber ihre Bewerber googeln, ist wohl nicht ungewöhnlich, aber das Blog sei angeblich anonym geführt worden. Außerdem darf man sich fragen, welche Relevanz die Aussage der Freundin für die Bewerbung hat. Das Unternehmen hat zugegeben, dass es ein Versehen war, den Ausdruck mit zurückzuschicken, will sich aber nicht dazu äußern inwieweit das Blog eine Rolle bei der Entscheidung gespielt hat.
Die meschuggene mischpoke fragt an.
Fünf Dinge, die ich habe, aber nicht will:
Fünf Dinge, die ich will, aber nicht habe:
Fünf Dinge, die ich nicht habe und nicht will:
Fünf Menschen, die dies (hoffentlich) noch nicht beantwortet haben, von denen ich mir das aber wünsche:
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