Wordpress

Artikel mit dem Schlagwort Wordpress.

Dass dieses mein “BlogBlog” so wenig aktiv ist, ist Absicht. Ich blogge lieber drüben auf Fiket als mich hier in Meta-Themen zu verlieren, die meist zu nichts führen. Außerdem ist diese Installation von Wordpress meine technische Spielwiese. Sie läuft auf der jeweils letzten Entwicklerversion, so dass ich Dinge ausprobieren kann, bevor ich Hand an die “richtigen” Blogs lege.

Wie man aus dem Wordpress-Enwickler-Blog erfährt, ist die neue Version 2.7 fast fertig und wird vielleicht noch diese Woche veröffentlicht. Hinter den Kulissen ist die auffälligste Änderung, dass die Links zu den verschiedenen Teilen der Blog-Administration nicht mehr horizontal oben, sondern in einer Seitenleiste auf der Linken Seite liegen. Alles sieht noch moderner aus und scheint auch gut zu funktionieren.

Normalerweise bin ich ja recht flott, alle meine Blogs auf die jeweils neueste Version von Wordpress zu bringen. Als neulich 2.3 veröffentlicht wurde, habe ich es mir aber verkniffen und zwar vor allem, weil ich auf ein Plugin gewartet habe, das die Handhabung der neuen eingebauten Schlagworte (tags) erleichtert, indem es unter anderem beim Schreiben von neuen Beiträgen die schon existierenden Tags anzeigt und per Klick hinzufügen lässt.

Jetzt gibt es so ein Plugin: Simple Tags.

Und weil auch gleich noch WP 2.3.1 herauskam, habe ich mir immerhin ein Upgrade erspart. Trotzdem dauert sowas mit gleichzeitigen Upgrade des Layouts und diverser Plugins immer etwas länger, als man sich das gedacht hat. Ich spiele ja mit dem Gedanken, alle Blogs auf Subversion umzustellen, denn hier im BlogBlog habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen damit gemacht.

Manchmal will man längere Artikel nicht ganz auf der Startseite seines Blogs haben, sondern nur den ersten Teil. Bei Wordpress funktioniert dieser Mechanismus mit < ! - - m o r e - - > (ohne Leerzeichen), das auf der Startseite durch einen Text mit Link auf den vollen Artikel ersetzt wird. Was dieser Text ist, kann man anpassen.

Nun die Frage: Hat es irgendjemand geschafft, eine sprachlich saubere Lösung dafür zu finden? Sie sollte zum einen nach einen kurzen (Halb-)Satz passen, in dem man darauf hinweisen kann, was noch alles kommt. Und zum anderen ohne Hässlichkeiten wie “nach dem Klick” auskommen.

Auf Fiket habe ich “Weiterlesen »” als Linktext. Das kann alleine nach einem fertigen Satz stehen; es böte sich auch die Formulierung “Für bla bla bitte weiterlesen” an (mit dem Link auf dem letzten Wort), aber da der Linktext in der Vollansicht des Artikels nicht mehr angezeigt wird, hat man dort dann einen unfertigen Satz stehen.

Gibt es ein Plugin, mit dem man den Mechanismus aufbohren kann? Optimal wäre es, optional in jedem Fall den Linktext angeben zu können.

Nachtrag, 10. Aug. 07: Ich war eben kurz davor, ein entsprechendes Plugin zu schreiben, das einem erlaubt < ! - - more Eigener Linktext - - > zu benutzen. Als ich mir anschaute, wie das Zusammenspiel der diesbezüglichen Funktionen und Parameter in Wordpress eigentlich funktioniert, kam ich zu dem Schluss, dass man mit einem Filter nicht viel weiter kommt und eigentlich get_the_content überschreiben müsste, weil da nachgeschaut wird, wo das more steht und entsprechend ersetzt wird. Und was sieht man da (Zeile 86)? Dass der Text nach “more” per RegExp schon abgefangen wird und tatsächlich den bisherigen Linktext ersetzt. Das von mir gewünschte Feature ist also schon implementiert! Sehr schön, aber meines Wissens schlecht dokumentiert. Man würde erwarten, dass das hier steht. Ich habe es mal hier nachgetragen.

Standardformate und offener Quellcode machen es möglich: Die Links in der Seitenleiste werden jetzt automatisch aus der OPML-Datei generiert, die mein Feed-Reader exportiert. Das heißt, dass sich die Blogroll automatisch aktualisiert, wenn ich neue RSS-Feeds abonniere oder alte rauswerfe.

Link zum Plugin.

Nachtrag, 9. Aug. 2007: Mit einem quick-and-dirty Skript (Code weiter unten) filtere ich jetzt die OPML-Datei, so dass nur gewisse Ordner angezeigt werden. Eine Variante des oben verlinkten Plugins zeigt dann die Blogroll auf Fiket als geschlossene Ordner an, die erst nach einem Klick aufklappen. (Kann mal bitte jemand kurz testen, ob das Ausklappen auch mit dem Internet Exploder funktioniert?) Die Links sind natürlich trotzdem immer im Quellcode und werden von vorbeikommenden Robotern registriert. Wer ohne JavaScript braust sieht gleich die ganze Liste.

Jetzt noch das Skript: Weiterlesen »

Dieses Blog ist nicht nur meine Schutthalde für meta-content, sondern auch technisches Experimentiertfeld für Upgrades, Plugins und anderen Kram, den ich nicht gleich auf meine anderen Blogs loslassen will. So sind zum Beispiel sowohl das Theme als auch Wordpress selbst hier nicht die stabilen Versionen, sondern die aktuell in Entwicklung befindlichen, die man aus der Versionskontrolle bekommt.

Auffälligste Änderung der nächsten Wordpress-Version 2.3 scheint das Tagging-System zu sein, Verschlagwortung also. Das beliebteste Plugin, das das bisher übernahm, ist der Ultimate Tag Warrior und die Import-Funktion von diesem ins neue Wordpress-System scheint ihren Dienst hier brav getan zu haben. Was es noch nicht zu geben scheint, ist ein Admin-Interface, beispielweise um Schlagworte umzubenennen oder zu löschen. Außerdem hoffe ich, dass es die Möglichkeit geben wird, schon befindliche Tags beim Schreiben eines Beitrags auszuwählen, anstatt wie gerade, nur eine Eingabezeile zu haben, in die man tippen muss.

Dokumentation darüber, wie man die Tags im Theme anzeigen lässt und wie man eine tag-cloud anzeigt, habe ich bisher auch noch nicht gefunden. Es gibt auch eine Routine, mit der man Kategorien in Tags umwandeln kann, und ich frage mich, wie man sich das Zusammenspiel der beiden vorgestellt hat. Sollen etwa die Kategorien ganz durch Tags ersetzt werden?

ist draußen.

Einfaches überspielen der Dateien (ohne Plugins zu deaktivieren) scheint bei mir zu funktionieren.

Diese Entscheidung ist zugunsten des Schwedischen gefallen und ich habe auch schon einiges von meiner Beobachtungsrunde mit dem Teleskop geschrieben. Das heißt für mich auch, seit längerem einmal wieder Drupal anstatt Wordpress zu benutzen.

Drupal ist um einiges mächtiger und flexibler als Wordpress, es ist ja auch mehr als CMS als als reine Blogsoftware ausgelegt. Ich mag Drupal, aber eins vermisse ich ungemein von Wordpress. Die Möglichkeit, Texte einfach zwischenzuspeichern und sie später weiterzuschreiben oder erst dann zu veröffentlichen. Weil ich gestern Nacht vergessen hatte, nach dem letzten “preview” auf “publish” zu drücken und den Rechner später ausschaltete, ist mir ein längerer Text flöten gegangen. Mit Wordpress wäre das nicht passiert. Ich werde wohl von jetzt an lokal in eine Textdatei schreiben und erst am Schluss hochladen.

Auf Fiket hatte ich bis eben das Sideblog-Plugin laufen, um Kurznachrichten (also alle Einträge in einer bestimmten Kategegorie) in der Seitenleiste anstatt in der Hauptspalte darzustellen. Das funktionierte im Prinzip, aber die Artikel dort waren weder über die Suche noch über die Schlagworte auffindbar. Nicht gut. Das hieß auch, dass das eigene Tag für die Kurzmeldungen unnütz war. Der UltimateTagWarrior und Sideblog mochten sich also nicht und Sideblog ist viel einfacher verschmerzbar.

Das Tarski-Theme kann auch selbst einen Mechanismus für Asides, der jetzt erst einmal als Ersatz dafür herhalten muss. So erscheinen die Kurznachrichten zwar doch in der Hauptspalte, aber sind anders formatiert. Das lässt sich sicher prima zurechthacken, wenn mal ich die Zeit finde.

Üble Geschichte bei Wordpress: Ein Bösewicht hatte die Download-Datei des bis gestern aktuellen Wordpress 2.1.1 manipuliert und eine Lücke eingeschleust. Auch wenn man wohl nicht betroffen war, wenn man 2.1.1 kurz nach dem Release heruntergeladen hatte, wurde 2.1.1 generell für gefährlich erklärt und Version 2.1.2 freigegeben. Mehr dazu.

Das Upgrade meiner Blogs ging in zwei Minuten durch einfaches auspacken des Archivs und es scheint dabei auch nichts kaputt gegangen zu sein.

Dass Software aktiv weiterentwickelt wird, ist natürlich an sich ein gutes Zeichen, trotzdem kann ich mir ein leichtes Stöhnen nicht verkneifen, wenn ich schon wieder alle meine Blogs updaten muss.

Da das neue Wordpress 2.1.1 aber nur Bugfixes enthält scheint es gutzugehen, die neue Version einfach über die alte aufzuspielen, ohne die Plugins zu deaktivieren. Am schnellsten geht das, finde ich, wenn man im Heimverzeichnis jedes Benutzers auf dem Server, der einem Blog entspricht, einen symbolischen Link mit dem Namen “wordpress” auf das entsprechende WWW-Verzeichnis hat. Die tar.gz-Datei entpackt nämlich in das Verzeichnis “wordpress” und so spart man sich das umkopieren und kann einfach von jedem Benutzer aus das eine Kommando zum Auspacken ausführen.

Warum Tarski?

Tarski ist das Theme, mit dem ich diesen und meine anderen Wordpress-Blogs betreibe. Warum gerade dieses und keines der hundert anderen, die man fertig für Wordpress in Netz findet?

Zuerst und als wichtigster Punkt ist natürlich das gelungene Design zu nennen. Es ist freundlich, hell, klar strukturiert und gibt durch den zusätzlichen unteren Teil den einzelnen Artikelseiten etwas Mehrwert und den Lesern gleich die Möglichkeit zum Weiterlesen. Tarski hat jedoch auch einige technische Vorteile, die ich zu schätzen gelernt habe und nicht mehr missen möchte.

  • Grundlegende Eigenschaften des Themes lassen sich in einer Konfigurationsseite innerhalb des Wordpress-Backends anpassen (Screenshot), unter anderem:
    • Die Auswahl des Titelbilds
    • Die Wahl, welche “Pages” in der Navigationsleiste auftauchen sollen
    • Mehrere Unter-Sylesheets mit verschiedenen Farbschemata von Text, Überschriften und Links. Hier lassen sich eigene Änderungen einfach als neue Variante des Themes einbinden.
    • Die Möglichkeit, das Theme zentriert oder linksbündig anzuzeigen, die Sidebar rechts oder links zu haben und auszuwählen, was dort angezeigt werden soll.
  • Tarski versteht sich mit einigen populären Plugins für Wordpress und bietet diese im Konfigurationsinterface direkt an. Dazu gehören z.B. Brian’s Latest Comments, das auch hier in der Sidebar oben die letzten Kommentare anzeigt, oder eine AJAX-basierte Suche mit Hilfe der Schlagworte des Ultimate Tag Warriors.
  • Tarski wird aktiv weiterentwickelt. Als neulich Wordpress 2.1 herauskam, war Tarski nicht das einzige Theme, das kleinere Problemchen damit hatte. Es dauerte aber nur wenige Tage, bis die Macher eine neue Version herausgaben, die nicht nur die Probleme beseitigte, sondern auch andere Verbesserungen enthielt.
  • Deutsche Übersetzung. Viele kurze Phrasen und Wörter verstecken sich in einem Theme und wenn man eine Seite konsequent auf Deutsch haben möchte, müssen diese übersetzt werden. Das möchte man natürlich nicht bei jeder neuen Version wiederholen und deshalb benutzt man den gettext-Mechanismus. Für Tarski gibt es eine .po-Datei, in der alle nötigen String-Ersetzungen stehen und die man lediglich neu kompiliert, wenn man etwas geändert hat. So nimmt man seine Übersetzung ohne Probleme über ein Upgrade mit.
  • Es gibt Theme-Hooks, d.h. Variablen, die man in einer separaten PHP-Datei befüllen kann und deren Inhalt dann an unterschiedlichen Stellen im Layout auftaucht. So befüllt man z.B. die Sidebar ganz einfach oder platziert Werbung. Der Hauptvorteil dabei ist natürlich wiederum, dass man seine Änderungen so zentral wie möglich und unabhängig von den restlichen Dateien des Themes erstellt, so dass bei Upgrades ungleich weniger Arbeit anfällt als bei einem monolithisch aufgebauten Theme.
  • Tarski unterstützt auch die Wordpress-Widgets, ich benutzte die aber nicht.
  • Es werden fertige CSS-Klassen zum Formatieren der Blog-Posts angeboten, z.B. für Einschübe im Text oder Bilder. Mehr dazu hier.

Ich glaube das sind genug gute Gründe und ich kann nur noch einmal darauf hinweisen, wie viel Ärger man sich langfristig spart, wenn es möglich ist, Übersetzung und eigene Änderungen an einem Theme so getrennt wie möglich von den Dateien, die die Arbeit machen, zu halten. Dass man das nicht für alles einhalten kann und auch ich mir wegen weitergehender Änderungen bei Upgrades noch die Diffs einiger Dateien anschauen muss, ist klar, aber es ist eben weniger, als es mit weniger durchdachten Themes wäre.

Ich weiß, dass einige andere Themes ähnlich weit oder noch weiter in ihrer Veränderbarkeit gehen. Gute oder schlechte Erfahrungen damit gemacht?

Gerade fiel mir auf, dass einige ältere Artikel in meinem Schwedenblog auf “Private” gesetzt waren, also nicht öffentlich zugänglich waren. Das ist mir völlig unerklärlich – ich habe das nie verwendet. Soll ich jetzt alle meine 450 Beiträge durchgehen oder doch lieber endlich SQL lernen und mir das Datenbanklayout von Wordpress einmal ansehen und entsprechend abfragen? Kann ja nicht so schwer sein.

Ausserdem scheint sich das Sideblog-Plugin, das ich dort für Kurzmeldungen verwende, nicht mit dem Ultimate Tag Warrior zu verstehen. Zumindest tauchen die Kurzmeldungen nicht auf, wenn man auf eines der Schlagworte klickt. Dann kann ich mir das Taggen da auch sparen und das eigene Tag für die Kurzmeldungen wegwerfen. :-(

Bloggern sind ihre Leserzahlen wichtig. Da ist ja auch nichts dabei – ich lasse mir auch meine Logs von diversen Statistik-Helferchen aufbereiten und schaue auch via Technorati, wer denn so auf meine Blogs linkt. Am einfachsten geht das mit dem Dashboard von Wordpress, das sich die Links von Technorati holt.

Da ich in meinen anderen Blogs nur jeweils die in der Blogroll habe, die auch für das jeweilige Thema relevant sind, hat dieses Blog jetzt erstmals die ganze Liste. Und die Leute bekommen das mit. Dieses Blog ist heute Mittag aufgesetzt worden und gerade habe ich mal in die Liste mit Referrern geschaut. Ich musste arg schmunzeln, wie oft da URLs der Art

  • “http://einbloginderblog.roll/wp-admin/” oder
  • “http://www.technorati.com/search/http://einbloginderblog.roll/?partner=wordpress”

dabei sind.

Seid mir willkommen.

Übung

Ich brauche nur noch fünf Minuten einen Wordpress-Blog aufzusetzen. Datenbank anlegen, Wordpress auspacken, die vier Zeilen in der Config ändern, dem Apache einen neuen Virtual Server beibringen, der auf das entsprechende Verzeichnis zeigt, und los geht es. Blogtitiel eintragen und das erste Mal in die Konfigurationsoberfläche von Wordpress einloggen. Passwort ändern. Tagline anpassen. Plugins und das angepasste Tarski-Theme von einem der anderen Blogs rüberkopieren. Seiten für About, das Archiv und Impressum anlegen. Die Standoardblogroll rauswerfen und die eigenen Blogs reinpacken. Die Tagcloud erst einmal weglassen bis es genug Schlagworte gibt.

Habe ich zu viele Blogs? I wo!

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